5 kleine Ideen für ein gemütlich-persönliches Zuhause

Unglaublich was sich innerhalb von ein paar Monaten bzw. innerhalb eines Jahres alles ändern kann. Anfang letzten Jahres habe ich noch in einer WG in Dänemark mit einer guten Freundin gewohnt. Einen Monat später hatte ich die Wohnung für mich alleine, für zwei Monate, danach musste ich umziehen. Zweieinhalb Monate nannten ich und mein Teufelstiger,  Panther, zwei kuschelig, kleine Zimmer und einen Garten in einem Hinterhof unser zuhause und dann: wieder umziehen. Zurück nach Deutschland, zurück nach hause, zurück ins Elternhaus. Jedoch wieder nur für ein paar Monate und wie im Flug stand schon der nächste Umzug an; 650 KM in den Süden, nach Hessen, weg vom Flens und Fischbrötchen und weiter ins Land vom Handkäs und Äppelwoi. Hier ist wieder ein neues zuhause einzurichten, zu erkunden und lieben zu lernen. Und nach ungefähr einem halben Jahr, in dem mein Freund, meine Katze und ich zu einer eigenen kleinen Familie geworden sind, habe ich das auch ganz gut geschafft. Leider sind ein paar andere Dinge in dieser spannenden und stressigen Zeit liegen geblieben. Wie zum Beispiel dieser Blog. Mal wieder. Verdammt.

Das will ich jetzt aber wieder einmal versuchen zu ändern. Ein Artikel, einmal im Monat. Das sollte doch zu schaffen sein, oder? Fangen wir also an!

Ich möchte euch 5 Dinge aus meiner Wohnung zeigen, die diese, wie ich finde, gemütlicher und persönlicher machen. Kleine Ideen dazu, wie man seine Wohnung zu seiner eigenen machen kann.

Die erste Idee stammt aus einem Café aus unserer Nachbarschaft. Dort hatten sie winzige Marmeladengläser mit Salz und Pfeffer gefüllt, Löcher in die Deckel gestochen und sich somit eigene, kreative Salz- und Pfefferstreuer gezaubert. Da ich noch ein kleines (30 g) Nutellaglas überhatte, habe ich kurzerhand beschlossen diese Idee nachzumachen. Mit einer Nadel und einem Fingerhut bewaffnet habe ich also eine Blume aus vielen kleinen Löchern in den Plastikdeckel gestochen und mich wie ein Kind über meinen neuen Salzstreuer gefreut, nachdem ich das Glas mit Salz und etwas Reis gefüllt hatte.

Wie ihr merken werdet habe ich die meisten meiner Ideen von jemand anderes, genau wie die zweite. Diese stammt von einer YouTuberin, dessen Kanal sie „die Frickelbude“ genannt hat und von dem ich begeisterter Zuschauer bin. Hier ein Link zu dem Video, das mich inspiriert hat: https://www.youtube.com/watch?v=xlMcrGQODKI&t=279s 

Im Grunde handelt es sich einfach um einen Kalender, den man immer und immer wieder nutzen kann. Man kann ihn gestalten wie man will und am Ende des Monats (oder Woche) wischt man seine Notizen einfach von der Glasoberfläche und kann ihn wieder neu beschriften. Ich hab mich bei meiner Version sehr nah an die von Elisa gehalten, man kann es aber natürlich auch völlig anders machen.

 

Als drittes habe ich eine Idee meiner besten Freundin abgeguckt. Man macht immer so viele Fotos um sich an Orte, Menschen und Situationen zu erinnern. Oft werden diese jedoch nur auf den Rechner geladen, ins Fotoalbum geklebt oder bleiben direkt in dem Umschlag in den sie nach dem Druck verschwunden sind. Nur selten sucht man sie wieder heraus um sie sich anzuschauen. Gerade deshalb finde ich diese Idee so wundervoll. Egal ob es sich um Postkarten, Fotos, Briefe oder Konzertkarten handelt, warum hängt man sie eigentlich nicht einfach auf? Natürlich könnte man sie auch einrahmen, was dann sogar noch etwas edler aussehen würde, aber noch einfacher ist es einfach eine Schnur über die Wand zu spannen und sich seine Erinnerungen mit kleinen Wäscheklammern, Haarnadeln oder Büroklammern einfach an die Wand zu hängen. In der Adventszeit nutze ich diese „Wäscheleinen“ übrigens um unseren Adventskalender aufzuhängen, aber dazu dann in ein paar Monaten mehr…

Die nächsten Zwei Ideen stammen tatsächlich mehr oder weniger von mir selbst, zumindest glaube ich das, das ich sie schon mal irgendwo gesehen habe will ich aber nicht ausschließen 😀

Vom Hausflur kommt man direkt in unsere Küche. Aus dem Grund hing in unserer Wohnung bzw. Küche, als wir eingezogen sind, noch immer eine Garderobe vom Vormieter, die wir mit ein paar anderen Dingen von ihm übernommen hatten. Mich störte von Anfang an diese Garderobe. Ich wollte unsere Jacken nicht in der Küche und unsere Schuhe erst recht nicht. Also besorgten wir uns über Ebay Kleinanzeigen einen neuen Garderobenständer, sowie ein Schuhregal, und stellten diese in den Hausflur. So war ich also die Jacken los und meine Küche verlor ihren Nebenjob als Flur. Weil ich schon lange davon träumte meine Töpfe und Pfannen nicht in einem Schrank aufzubewahren, sondern diese von der Decke hängen zu lassen, nutze ich die Gelegenheit und unsere Garderobe bekam eine völlig neue Aufgabe.

Erinnert ihr euch noch an die Klebesterne, die man als Kind oft hatte? Die die sich tagsüber mit Licht vollgesogen haben und dieses am Abend und in der Nacht mit einem leichten Leuchten abgeben haben? Ich hatte solche Klebesterne nie, fand sie auch nie besonders schön. So einen Sternenhimmel über der Couch oder dem Bett aber, der hat schon was. Als ich im Dezember ein Lichternetz geschenkt bekam habe ich mich kurz gefragt, was ich damit anstellen sollte. Und dann wusste ich es! Ich kletterte auf eine Leiter und befestigte meinen eigenen Sternenhimmel mit kleinen Schraubenhaken an unserer Decke. Und Voilá! Jetzt schlafe ich fast jeden Abend unter den Sternen ein. =)   

Ich hoffe dieser Artikel war ein klein wenig inspirierend und interessant, schreibt mir gerne, wenn er euch gefallen hat und ich noch mehr ähnliche Artikel schreiben soll. Jeder Kommentar ist eine Motivation diesen Blog zu neuem Leben zu erwecken! Bis dahin, macht nicht zuviel Unsinn! 😛

Lea Kristina

 

Auf die Plätze fertig los!

Ahoi liebe Leute dort draußen in der großen weiten Welt!

Wer sich schon einmal auf diesem Blog gewesen ist, wird vielleicht wissen, dass es nie viel zu lesen gab. Obwohl ich die Seite schon seit zwei Jahren habe und auch vorher schon einen Blog geschrieben habe, hatte ich mit diesem so meine Startschwierigkeiten. Trotzdem will ich ihn nicht aufgeben, wo ich doch so gerne schreibe und so viel mehr zu erzählen habe!

Mit einem weiteren Anlauf will ich versuchen, diesen Blog zum Leben zu erwecken und euch hier von meinen Erlebnissen erzählen, Gedanken mit euch Teilen und euch vielleicht den einen oder anderen Grund zum Nachdenken liefern.

Um mir selber diesen Neustart zu erleichtern, habe ich all die alten Blogeinträge gelöscht, die bereits auf dieser Seite zu finden waren, da sie doch immer mehr gewollt als gekonnt und mehr versucht als geschafft waren. Es ist allerdings nicht leicht neu anzufangen und einem ganz neuen Publikum entgegen zu treten. Wo fange ich an? Wie komme ich dahin wo ich hinwill? Welche Fakten über mich sind wichtig um zu verstehen worauf ich hinaus will? Alles auf einmal oder besser nach und nach? Was ist der Sinn des Lebens?

42. Alles klar, hätten wir das auch geklärt.

Fangen wir doch am besten an wie mit einer neuen Beziehung. Nach und nach, und bitte ohne Smalltalk. Und stürzen wir uns in ein gemeinsames Abenteuer ohne genau zu wissen was uns erwartet, denn ist es so nicht am interessantesten?

Ich bin übrigens Lea Kristina und wie heißt du?